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Existiert Zeit, und wenn ja, welche Zeit existiert dann für uns?

Ich werde daraus jetzt sicher keine philosophische Frage machen. Ich will mir einfach nur vorstellen, dass Zeit genau das für jede/n einzelne/n von uns das ist, was zwischen unserer Geburt und unserem Tod vorhanden ist, damit wir physisch vorhanden sein können. Also im Endeffekt: etwas fühlbares.

Wofür aber verwenden wir diese Zeit? Wie verbringen sie wir? Was fühlen wir dabei?

Nun, zum Schlafen wird schon mal ein Drittel unserer Lebenszeit verbraucht, um unserem Körper eine Regenerationszeit zu geben, damit er nicht einfach so an allem zerbricht und schon viel zu früh alles sein lässt. Somit bleibt uns noch zwei Drittel dieser Zeit erhalten, und was machen wir damit, beziehungsweise, was können wir da erwarten?

Als Menschheit haben wir es geschafft uns in eine Situation zu bringen in der es völlig egal ist was der/die Einzelne macht. Wir haben eine Maschinerie erschaffen um „die Menschheit“ weiter zu bringen. Auf Teufel komm raus. Wir schicken Raketen in den Weltraum um zu erforschen, ob wir auf einem anderen Planeten überleben könnten. Ob es andere Lebensformen gibt. Ob anderes intelligentes Leben vorhanden ist.

Da stellt sich mir wiederum die Frage – sind wir selbst denn „intelligentes Leben“? Was tun wir uns alles nur an, um sagen zu können „wir sind intelligent, die Herrscher dieses Planeten, die Lebensform am Gipfel der Nahrungskette“? Waffen müssen sowieso dauernd präsent sein. Das zeugt von Stärke und Intelligenz.

Alle Menschen haben ja sowieso keine Chance auf andere Planeten zu gelangen. Das wird nur wenigen Reichen gelingen, die halt ihren Reichtum auf Kosten so ziemlich aller anderen Lebewesen (Mensch und Tier) geschaffen haben. Raumschiffe um alle Milliarden von Menschen von dem sterbenden Planeten Erde retten zu können, wird es nie geben. Sie sagen uns, was wir machen sollen, wie wir arbeiten sollen, was wichtig ist, welche Tätigkeiten etwas wert sind und wieviel diese wert sind. Und was machen wir, alle anderen, damit? Wir akzeptieren das. Wir fügen uns ein. Wir lassen Gesetze die speziell dafür gemacht wurden als Wahrheit gelten, und richten uns danach.

Wir lassen zu, dass unsere Arbeit nicht wirklich zählt, dass wir halt mittels Geld an einem Konsum teilhaben können, der uns nicht wirklich glücklich macht, und im Endeffekt alles zerstört wofür es sich zu leben lohnt. Wir lassen zu, dass wir nur dann existieren können, wenn wir dafür zahlen. Zu diesem Zweck wurde unser Planet als Ware abgestempelt, und wer darauf wohnen will, der kann das nur, wenn er dafür das notwendige Zahlungsmittel hat. Dass Essen, welches für alle da sein sollte, etwas kostet, dass Reisen nicht so einfach ist, dass es für fast alles Grenzen gibt die uns einschränken, dass wir in allem überwacht werden und nur dann keine Sanktionen zu erwarten haben, wenn wir uns brav fügen.

Das bringt uns jetzt wieder zum Blog-Titel zurück. Haben wir noch Zeit für uns? Haben wir denn genug Zeit für Liebe, gemeinsame Zeiten, fürs allein sein, für unsere Kinder, für das Leben? Müssen wir nicht, wenn wir uns das alles vorschreiben lassen, so vieles was ein Leben wirklich lebenswert macht, aufgeben? Haben es Tiere, die noch in der freien Wildbahn leben können nicht schöner? Brauchen wir wirklich alles, was uns unter dem Titel: „Euer Leben braucht einen Sinn, und den findet ihr in der Arbeit“ eingetrichtert wird, von Babybeinen an? Noch wird einem eingeredet, dass dieser andere Lebens-Sinn dann nach der Arbeits-Lebenszeit kommen wird. Mit der „Pension“ dürfen wir dann endlich einmal schauen, was wir für ein Leben hätten haben können, und dieses dann halt bis zu unserem Tod geniessen (falls wir dann noch können). Jedoch wird auch das langsam aber sicher immer mehr eingeschränkt. Das Pensionsalter wird erhöht, es wird gesagt, dass man in der Pension viele Menschen hat, die keinen Sinn mehr in ihrem Leben finden, also sollten wir am besten bis zum Tod in unserer Arbeit „aufgehen“.

Aber was hindert uns denn wirklich daran, dieses Leben, das wir so sehnsüchtig in uns haben, auch jetzt schon, und zwar von Anfang an zu haben? Es ist in meinen Augen diese Anpassung an die gemachten Regeln. Angst. Wer nicht konform seine Lebenszeit verbringt hat Strafen zu befürchten. Einschränkungen unserer Konsumwelt, die wir uns so schrecklich ausmalen. Die uns so schrecklich ausgemalt werden.

Wieviel Zeit haben wir also jetzt? Und wieviel davon gehört wirklich uns? Und wann können wir diese „verwenden“ und „ausleben“? Nicht bei Alkohol und Parties am Wochenende, sondern in einem schönen sinnvollen Leben von Anfang an?

Um nicht zu sehr daran zu denken, müssen wir wenig bezahlt bekommen, müssen wir unsere Kinder in den Kindergarten geben (am Bestens so früh wie möglich), und danach kommt die Schule. Dort werden sie schon auf den Standard dieser Lebens-Illusion eingeschworen, damit sie nicht auf andere Ideen kommen könnten. Und alles läuft seinen „gewohnten“ Gang.

Nur, sind wir nicht alle mehr als die wenigen die uns dieses Leben aufdrängen? Wann werden wir endlich erkennen, dass wir gemeinsam so vieles ändern könnten? Es kann nicht sein, dass wir daheim sitzen und sagen: „Ja, das stimmt, aber das sind noch so wenige und da kann ich nicht mitmachen, denn ich alleine werde da nichts mit ändern können. Ich werde das Fass noch nicht zum überlaufen bringen.“ Und so sitzen Milliarden von Menschen daheim und warten, dass es endlich einmal so weit ist, dass eine bestimmte Grenze an Mitmachenden überschritten wird, damit sie endlich da mitmachen können.

Und sie sitzen und warten

und ihre Zeit vergeht

manchmal sogar schneller als erwartet

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