Wieder in Wien gelandet, Monate bevor wir geplant hatten zurückzukehren.

Wir mussten Amtswege erledigen und hatten so unseren Plan unterbrochen und so war Wien einfach eine weitere Station unserer Reise. Und das ist auch nicht so ganz aus der Luft gegriffen, denn unsere Wohnung war noch bewohnt und wir konnten bei Freunden unterkommen. Ungebrochen Urlaub. Sommer in Wien ist ja durchaus etwas schönes. Es war auch toll für die Kinder wieder einmal eine Bücherei zu besuchen.

Erst recht unsere “alten” Freunde wieder zu treffen war natürlich ein Highlight, und unsere Familien sind auch wieder in den Genuss gekommen mit uns gemeinsam schöne Zeiten zu verbringen. Durchaus idyllisch und angenehm.

Man kann es kaum glauben, aber die Zeit verrann wieder wie Strandsand bei Flut. Also blitzeflitzeschnell.

Unsere Pläne für die Weiterreise mussten erst aus unseren Gehirnzellen gestampft werden, was wir auch mit Begeisterung machten. Wir dachten über unsere griechische Lieblingsinsel nach, die natürlich unsere erste Wahl war. Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, … Wir wollten vieles sehen. Wir suchten nach Housesits in Europa, und nach ein paar Wochen haben wir einen gefunden auf dem Peloponnes – für 6 Monate, wow. Voraussetzung: auf 5-6 Hunde aufzupassen während die Besitzerin weg musste. Wir kontaktierten sie und sie war einverstanden. Ein paar Tage später kam von ihr die Nachricht, dass sie doch nicht weg fuhr über die gesamte Zeit, und ob es uns etwas ausmachte, dass sie mit den 3 restlichen Hunden auch dort sein würde. Und ja, im angrenzenden Dorf gibt es natürlich auch Kinder zum Spielen. Wir waren zwar etwas skeptisch für so lange Zeit mit der Besitzerin zusammen zu wohnen, aber wir sagten zu.

Da das Haus sehr abgelegen war, planten wir uns ein Auto zu kaufen und die Reise so anzutreten. die Zeit wurde knapp und ein Auto zu finden welches unsere Punkte erfüllte war nicht so einfach. Groß genug für 4 Personen um gemütlich zu reisen, groß genug um noch viel Gepäck einzupacken, nicht zu alt um noch länger zu funktionieren und erst recht um die Fahrten zu überstehen, und natürlich musste es in unsere Preiskategorie hineinpassen, und dazu konnte es doch nicht so groß werden wie gewünscht.

Hagel war uns da etwas behilflich. Wir fanden einen Hyundai I30 Combi mit Hagelschaden, also schöne Beulen verteilt über die ganze Karosserie. Was solls, gebongt, gekauft, versichert. Gerade noch ein paar Tage vor der geplanten Abreise. Die Ankunft am Peloponnes jedoch würde sich um eine Woche nach hinten verschieben, was jedoch durch die Anwesenheit der Besitzerin nicht wirklich störte.

Und wieder gab es die nicht so schönen Verabschiedungen von allen, und ein neues Kapitel startete. Wie wird es enden? Wo werden wir landen? Und was wird die Fahrt bringen? Jedenfalls geplanter Weise viele Fahrstunden für Kathi, die noch vor unserer Abreise den Führerschein gemacht hatte, um für alle Fälle auch das Steuer ergreifen zu können. Und so ging es los…