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Ich kann mich noch erinnern, dass ich als Kind im Hof spielen war. Da hatte man trotz Schule danach noch Zeit dafür. Im Hof sind wir mit den Rädern stundenlang im Kreis gefahren (der nicht gerade sehr groß war) oder haben Ball gespielt, sind auf Bäume geklettert – wir hatten noch ein paar alte Obstbäume und einen Nussbaum – und haben auf der Teppichklopfstange herum geturnt. Das ging in der Volksschule noch gut, aber dann, im Gymnasium, ist auch das immer seltener geworden.

Ich habe dort wieder einmal vorbei geschaut, in diesen alten Innenhof, und heute ist es dort drin ganz still. Kinder die nicht mehr da sind und im Hof werden jetzt Autos geparkt. Kein Kinderlachen mehr.

Innenhöfe haben jetzt fast immer Verbotsschilder für Kinder: „Kein Radfahren, Kein Ballspielen, Kein Skateboardfahren, Kein …“, und still sollen sie sein, dann dürfen sie noch ein wenig ruhige Spiele spielen, solange sie die Wiesen nicht betreten.

Spielen, ein Dorn im Auge

Spielen ist fast schon etwas Unerwünschtes geworden. „Zuerst die Arbeit (Aufräumen, Schule, Hausaufgaben, …), dann das Spiel“. Kinder sollen etwas gelernt bekommen, damit sie später gut in die Arbeitsgesellschaft integriert werden können. Sie müssen lernen Autoritäten zu gehorchen, müssen lernen lange irgendwo still sitzen zu können, müssen lernen unter Stress ihre Aufgaben zu erledigen, müssen lernen sich unter den Arbeitern zu behaupten, um später einmal „Karriere“ machen zu können. Sie müssen einfach die „Grundregeln der Gesellschaft“ ohne Widerstand erfüllen können.

Kinder reicher Eltern haben es da leichter. Die dürfen auch aufmüpfig sein und lernen anderen Befehle zu erteilen, damit sie später die Aufgaben von Chefs übernehmen können. Ist ja schliesslich ihr Geburtsrecht.

Spaziergang durch die Stadt

Geht man heute untertags auf die Strassen, dann sieht man kaum noch Kinder. Meistens noch Kinder im Alter von 0-2 Jahren. Wenn es wärmer ist, dann auch hin und wieder Kindergarten-Kinder für kurze Zeit auf Spielplätzen. Oft wird aufgepasst, dass sie keine Sachen machen, bei denen sie schmutzig werden können.

Überall Stress. Alle müssen schnell irgendwo hin, müssen etwas besorgen, müssen etwas erledigen, müssen, müssen, müssen, … Also müssen Kinder auch.

Zukunftsaussichten

Ich frage mich so oft, was wollen wir Menschen denn für eine Zukunft haben. Wo lenken wir unser Denken, unsere Wünsche, unsere Gedanken hin? Wir sind so angepasst erzogen worden, dass wir uns gar nicht mehr vorstellen können, dass unsere Welt auch anders sein kann. Wir glauben aus ganzem Herzen, dass wir diese derzeitige Arbeitsgesellschaft unbedingt brauchen. Dass wir uns voll integrieren müssen, um überleben zu können. Ein Überleben ist nur mehr möglich, wenn wir uns den Vorgaben der Wirtschaft unterordnen. Werden wir „arbeitslos“, dann wird uns hoffentlich ein Staat aushelfen, und wenn er uns dafür auch weiterhin bis zum letzten ausbeutet, werden wir untertänigst, mit Hoffnung schnell wieder integriert zu werden, alles tun, was von uns verlangt wird.

Kochen kann fast niemand mehr, und wenn ist auch kaum mehr Zeit dafür vorhanden – gut für die Wirtschaft, die uns alles vorkocht. Hobbies werden immer rarer – gut für die Wirtschaft, die uns sagt, was wir alles machen können, wenn wir dafür bezahlen. Irgendwo wohnen können wir nicht mehr – gut für die Wirtschaft, die uns fürs wohnen, fürs Leben Geld abknöpft. Zeit für unsere Kinder haben wir auch noch kaum. Ausserdem müssen/sollen wir sie zu allen möglichen Kursen schicken, damit sie mehr lernen als in der Schule „beigebracht“ wird, damit „etwas aus ihnen wird“. Und so sehen wir sie kaum noch zu Hause. Erfahren von anderen Personen, was sie für „Leistungen“ erbringen, und dass wir sie dazu motivieren sollen, dass sie noch mehr machen – gut für die Wirtschaft, die ihre kommenden Arbeitssklaven aufbaut.

Wünsche

Welche Wünsche sind denn noch in uns drinnen, und wie können wir diese denn erfüllen? Ich kann kaum noch Menschen erkennen, die ihre wirklichen Wünsche aussprechen, da sie ja eh in dieser Welt nicht erfüllbar sind. Da sie ja sowieso nicht in die heutige „fortschrittliche“ Zeit passen. Wünsche gibt es eigentlich nur mehr wenige, wie etwa: „Urlaub“, „Smartphone“, „Job behalten“, „Rente bekommen“, … Ein wirkliches LEBEN leben zu können, das ist ein Wunsch, der von oben in unseren Köpfen schon fast ausgelöscht wurde. Auch ich habe viele, viele Jahre in diesem Kokon verbracht und konnte nicht darüber hinaus denken und wünschen. Und ja, es ist wirklich schwer sich zu lösen, sich eine Welt ohne Kriege vorzustellen, sich in einer Welt ohne Grenzen zu bewegen, sich anderen Menschen vorurteilslos und freundlich zu begegnen, sich für ALLE ein wunderschönes Leben vorzustellen.

Und doch ist so etwas möglich.

Jedoch erst wenn wir erkennen, dass wir das was wir jetzt haben eigentlich gar nicht wollen, gar nicht brauchen zum glücklich sein. Wenn wir erkennen, dass alles woran wir jetzt glauben falsch ist, eine Lüge ist, eine Lüge die uns allen aufgedrängt wird. Wenn wir uns alle gemeinsam, zusammen, miteinander dagegen wehren und auflehnen – gewaltlos mit einem Lächeln im Gesicht.

Unsere Kinder sind hier. Sie brauchen viel Zeit für sich selbst. Zum leben und spielen dürfen. Unsere Kinder müssen eine Zukunft haben. Eine Zukunft die wir ihnen auch vorleben. Eine Zukunft für uns alle und für nachfolgende Generationen. Mit Liebe, Freude, Spass, Freundschaften, Wünschen. Mit uns.

Wann fangen wir damit an unsere Kinder, unseren Planeten, unser Leben wieder wertzuschätzen und uns auch so zu verhalten und dafür aufzustehen?

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