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Seit einiger Zeit versucht mein Sohn seine Hirnwindungen zu entschlingen, welche an einem Problem stetig knabbern. So auch letztens wieder in der U-Bahn. Wir sitzen uns gegenüber. „Dass das Weltall unendlich ist, das kann ja gar nicht sein. Aber es kann ja gar nicht aufhören. Was kommt denn dann?“, sieht er mich Frage suchend an. Ich kann mich noch erinnern, wie ich mir die selbe Frage in meiner Jugend gestellt habe, aber sicher noch nicht als Kind. Ich schaue ihn an: „Leider kann ich dir das nicht erklären. Da hat bis jetzt noch niemand eine Erklärung dafür gefunden. Wir als Menschen können uns das anscheinend nicht vorstellen“. Dann fängt er an die Frage immer und immer wieder zu wiederholen, vielleicht um so auf die Antwort zu kommen. Man darf nur nicht locker lassen.

Und dann denke ich darüber nach, was auch ich noch absolut nicht verstehen kann.

Wir Menschen haben ein sehr räumliches Denken. Alles was wir kennen hat Grenzen. Es gibt nichts unendliches, ausser das Abstrakte. Wir versuchen Raum und Zeit zu verquirlen um daraus neue Vorstellungen zu schaffen wie z.B.: Wenn man in ein Wurmloch/schwarzes Loch/etc. mit einem Raumschiff hinein fliegt, dann kommt man unvorstellbar weit in andere Dimensionen. Nicht, dass Wurmlöcher oder ähnliches so nebenan liegen, und wir locker dorthin kommen könnten. Aber so ist es halt einfacher sich das unmögliche möglichst vorstellen zu können. Wir wollen raus aus unserem Raum „Erde“, um neues zu entdecken, um Antworten zu finden. Antworten die für uns derzeit noch nicht zu erkennen sind. Uns hält anscheinend nichts mehr auf unserem wunderschönen Planeten.

Wir wollen weg von diesem Planeten Erde.

Nur das „wir“, welches wegkommen könnte, wäre dann eh kein „wir“ sondern nur „ganz wenige von uns“. Um dieses Ziel zu erreichen verbessern wir unser technisches Wissen in Rekordzeit. Kaum gibt es eine technische Neuerung, ist sie auch schon veraltet. Wir kommen gar nicht mehr mit dem Fortschritt mit und darum glauben wir auch, dass wir unschlagbar intelligent sind. Sooo viel intelligenter als alle anderen Lebewesen dieses Planeten.

Und dann kommt das für mich unvorstellbare.

Wir haben ein räumliches Denken und leben in einem Raum, einem Lebensraum der für uns geschaffen ist. Wie es der österreichische Astronaut Franz Viehböck in einem Interview gesagt hat:

Ja, wenn man den blauen Planeten mit seiner enormen Schönheit in diesem schwarzen Weltall sieht, erkennt man auch seine Verletzbarkeit. Bei Sonnen-auf- und Sonnenuntergängen sieht man sehr gut die dünne Atmosphäre, die das Leben auf unserer Erde ermöglicht. Diese Schicht ist in Relation so dünn wie die Schale eines Apfels. <-Link

Und in diese hauchdünne, zarte Schicht, werden jetzt mit aller Kraft alle möglichen giftigen Gase geblasen. Abgase von Autos, von Fabriken, von Flugzeugen, von allem möglichen. Diese Schicht, die es uns überhaupt erst ermöglicht hier zu leben. Diese Schicht die für uns absolut wichtig ist. Auf anderen Planeten brauchen wir künstliche Atemluft. Keine herrlich duftende, aromatische, von Blüten, Blättern, Algen, Früchten mit verführenden Aromen gefüllte Luft wie hier auf dieser Erde. Teilweise ist die Atemluft auf unserem Planeten schon so verschmutzt, dass man in manchen Städten Atemmasken tragen muss um die Luft noch zu ertragen. Und das ist schrecklich.

Nun, und was machen wir dagegen?

Ist in diesen Städten denn irgendwas passiert um das aufzuhalten? Fahren die Menschen weniger Autos? Nein, denn das schränkt die „Individualität“ ein. Werden Fabriken abgeschaltet? Nein, denn dann gibt es nicht mehr genug Arbeitsplätze. Finden die Menschen sich damit ab? Ja, aus mir unvorstellbaren Gründen. Ist es damit aber schon getan? Nein, denn nicht nur, dass wir die Atemluft verschmutzen und so stetig unsere Lebensgrundlage zerstören, vernichten wir auch die Pflanzen, die diese verschmutzte Atemluft derzeit noch zu reinigen bewältigen. Die so genannte „Grüne Lunge“ wird immer kleiner. Die Meere die durch ihre Pflanzenwelt auch massiv daran arbeiten uns Lebewesen auf diesem Planeten eine Lebensgrundlage zu ermöglichen, werden verschmutzt bis zum „Gehtnichtmehr“. An einigen Orten ist diese Zerstörung schon zu erkennen. Aber das ist zu weit von uns weg.

Wir werden mit anderen Problemen konfrontiert, damit wir uns nicht mit solchen „Nebensächlichkeiten“ beschäftigen können. Wir werden andauernd hirngewaschen, um uns nicht damit zu befassen. „Arbeitslosigkeit“, „Kriege“, „Flüchtlinge“, „Geldsorgen“, usw. sind in unsere Gehirne getrieben worden um uns zu kontrollieren. Um mit der Zerstörung problemlos weitermachen zu können. Damit einige wenige machen können was sie wollen, und sich wie Dagobert Duck in ihrem Geld baden.

Und das Leben aller Lebewesen auf diesem Planeten wird immer schwieriger und was wir zukünftigen Generationen hinterlassen ist gelinde gesagt eine Frechheit. Wir müssen uns wieder darauf konzentrieren was wirklich wichtig ist.

Nicht mehr:

  • bei diesem „Spiel“ der Reichen mitmachen.
  • glauben, dass alles so sein muss wie es heute ist.
  • den Feind in jedem Fremden Menschen sehen, sondern den Freund.

Kriege, Überfälle, etc. passieren in meinen Augen hauptsächlich wegen Geld und wegen Grenzen, und beides sollten wir abschaffen und niederreissen. Wir alle sind so viele mehr als die wenigen die bestimmen wie wir zu denken, was wir zu glauben und wie wir zu leben haben. Wir sollten schnell zusammen finden und dieses unmenschliche Konstrukt einer vorgegebenen Lebensweise zusammenbrechen lassen. Ein weiterer Satz aus dem Interview macht dies auch ganz klar:

Wir sind über dieses Gebiet geflogen und haben die wunderschöne Landschaft, die Inseln und das Meer gesehen. Von dort oben sieht man keine künstlichen Grenzen, die von den Menschen geschaffen wurden.

Was nur der Mensch geschaffen hat, das kann er auch wieder abschaffen.

Ich hoffe ich muss meinem Sohn nicht irgendwann auf eine Frage wie:

„Warum zerstören die Menschen den derzeit einzigen Lebensraum den sie haben. Ich verstehe das nicht. Man könnte auf diesem Planeten doch so toll gemeinsam eine wunderschöne Zeit verbringen“

antworten:

„Leider kann ich dir auch hier keine vernünftige Antwort geben. Vielleicht ist der Mensch ja auch nicht einmal fähig räumlich zu denken?“

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