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Was macht man, wenn die öffentlichen Verkehrsmittel zum vergessen sind (bzw. eh nicht vorhanden sind) und die Wege zu weit zum zu Fuß gehen mit Kids?

Man fährt Rad, eh klar.

Räderbeschaffung

Schon im Vorfeld haben die Hausbesitzer unseres House Sits uns gesagt, dass wir ihre Räder verwenden dürfen, und auch für unsere Tochter haben sie ein Rad besorgt. Eines mit Hilfsrädern. Es fehlte also nur mehr eines für Sohnemann. Als wir angekommen sind, hat die Mutter von den Hausbesitzern – natürlich nicht die Mutter von beiden, denn sonst wären sie ja Geschwister die im April geheiratet haben – uns geholfen ein Rad zu finden. Sie hatte auch schon eines im Petto, wir mussten es nur mehr abholen. Nun, die Bremsen waren nicht mehr funktionstüchtig. Eher ungut für eine Radtour. Die Mittel zum reparieren des Rads waren auch nicht vorhanden, also haben wir in der lokalen veganen Facebook-Gruppe nachgefragt, ob wir uns eines borgen können. Es wurde gleich geantwortet, und sogar vorbei gebracht.

Es war und ist echt ein tolles Erlebnis, wie hilfsbereit die lokalen Einwohner hier sind. Das Rad war echt super.

Was fehlt noch?

Nun, da unsere Tochter noch nicht radfahren kann, können wir nicht einfach mit ihr herum fahren. Ein Kindersitz fürs Fahrrad muss her. Da wir ja nicht täglch mit dem (teuren) Bus in die Stadt fuhren, bin ich eines Samstags mit dem Bus zu den Radgeschäften hier gefahren. Am Nachmittag – Fehler. Da haben die Geschäfte schon geschlossen. Im Gegensatz zu den Supermärkten, die auch sonntags geöffnet haben, und einigen anderen Geschäften auch. Also dann wieder weiter warten, bis wir wieder hinkommen.

Ich war dann noch zufällig dazwischen einmal in der Stadt, und in einem Kaufhaus habe ich auch einen Kindersitz entdeckt. Günstiger als im Fahrradgeschäft, und von der selben Firma wie eines der Räder, die wir jetzt hatten. Passt. Gekauft. Ausgerüstet.

Los Gehts!

Unser erster Radausflug war zum veganen Picknick im hiesigen Botanischen Gartens. Nach einem Drittel des Weges – Krach – sprang bei einem Schaltvorgang bei meinem Rad die Kette heraus, und verhedderte sich hinten in der Schaltung. Ich konnte sie trotz unglaublicher Fingerfertigkeiten nicht in die Spur bringen. Mein Radausflug war somit beendet. Ich drehte um und brachte das Rad schiebend zurück. Per Pedes ging es anschließend Richtung Picknick. Kathi rief mich dazwischen an und teilte mir mit, dass ich auf halben Weg abgeholt werde. Yeah, Toll!

Da der Weg so steil war zum Park, mussten die beiden ihre Räder Richtung Park auch schieben. In der prallen Sonne. Puh, da war meine Schiebung ja viel einfacher und bequemer hihi Auch liess Kathis Rad kein schalten bei den vorderen Radkränzen zu.

Der Rückweg wurde dann in eine andere Richtung eingeschlagen, um den hohen Hügel zum umgehen, äh umradeln. Ausser ich natürlich, IGing. Auf dem Heimweg ein Anruf – Enios Rad hat einen Platten nach dem (kleineren) Hügel. Also es war wieder einmal angesagt, die zarten Räderchen liebevoll zu Fuß, Lenkstange haltend heimzubegleiten.

Raparaturzeiten

Die nächste Zeit war reparieren angesagt. Mithilfe von Werkzeug brachte ich die beiden großen Räder wieder in Schuss, so dass auch die Schaltungen wieder fast ganz funktionierten. Jedenfalls um ohne Probleme damit zu fahren.

Im Supermarkt ein Flickzeug besorgt, Rad abgeschraubt, Mantel herunter und dann das Loch in Enios Radschlauch geflickt (mittels Wasssertest das Loch gefunden), alles wieder zusammengebaut. Die nächste Radtour wartet schon.

Am nächsten Morgen war der Schlauch wieder ohne Luft. Alles wieder zerlegt, das Loch lokalisiert, geflickt, zusammengebaut, aufgepumpt. … Am Nachmittag war der Schlauch wieder leer. Menno, da sollte ich wohl genauer arbeiten… Es waren noch 3 Löcher darin und ein Flickzeug kann 4 Löcher zukleben. Also musste zuerst ein neues gekauft werden. Zusammenbau – der Schlauch hält.

Neue Radtour

Es gab eine Feier in der Stadt im „Memorial Garden“. Es war eine Gedenkfeier für vor der Geburt gestorbene Babys. Wir radeln los. Alles hält, alles funktioniert – bei Sonnenschein, Wind und Regen (naja, letzteres noch nicht ausprobiert). Es gab viele Stationen für die Kids zum spielen. und es war ein sehr schönes Fest. Bis auf das vorhandene Essensangebot, eh klar. Ausser Leichenteile und Qualprodukte nichts vorhanden.

Auch der Rückweg, über einen Burgerladen mit veganen Cheeseburger, war problemlos. Yeah!

Oder?

Am nächsten Tag bemerkten wir Luftlosigkeit in Kathis Rad. Nun, ich gab mir hier mehr Mühe und bemerkte 4 Löcher im Schlauch. Tja, also ein neues Flickzeug musste her – das letzte im Supermarkt.

Seither sind wir einmal gemeinsam zu einer Freundin gefahren – es ist wirklich nicht schwer hier Freunde zu finden – und Kathi fuhr einmal alleine in die Stadt auch um eine Freundin zu besuchen. Und ja, ich glaube wir können frohgemut in die leider nur mehr kurze Zukunfts-Zeit hier blicken und können Zeit zum Radfahren verwenden.

Inara lernt auch immer besser Rad zu fahren – die Hilfsräder wurden ja sofort entfernt zum besseren und richtigen lernen, und gestern ist sie auch schon gemeinsam mit Enio mit dem Rad zu Besuch bei Freunden gefahren, wir Erwachsenen sind nebenher gegangen. Es war zwar nicht sehr weit, aber es war toll zu sehen, wie sie schon fleissig und vorsichtig auf der Strasse (in Abwesenheit von Gehsteigen) gefahren ist.

Heute wird vielleicht ein Picknick stattfinden (das Wetter ist etwas unbeständig), und natürlich hat eines der Räder einen Patschen, eh klar.

Happy cycling to youuuuu

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